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Molekularbiologische Keimbestimmung

Bestimmte Bakterien in der Tiefe von Zahntaschen sind eng mit der Ausbildung einer Parodontitis assoziiert. Sie werden deshalb als Leitkeime für diese Krankheit bezeichnet. Darüber hinaus wird durch zahlreiche klinische Untersuchungen belegt, dass diese Bakterien ein Risiko für die allgemeine Gesundheit darstellen.

So haben Personen mit Parodontitis ein mindestens doppelt so hohes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, wie Personen mit einem sanierten Gebiss. Diabeteskomplikationen, Frühgeburten und untergewichtige Neugeborene sowie Infektionen des Respirationstraktes sind weitere ernstzunehmende Risiken bei einer bestehenden Parodontitis.

Betroffene Patienten sollten deshalb nicht nur wegen der drohenden Zahnverluste durch eine fortschreitende Parodontitis, sondern auch wegen der möglichen allgemeinen gesundheitlichen Belastung so behandelt werden, dass Infektionen durch diese aggressiven Bakterien so schnell wie möglich verschwinden. Zusätzlich zur konventionellen Therapie ist deshalb in Abhängigkeit vom Ausmaß der Parodontitis der Einsatz von Antibiotika in Erwägung zu ziehen.

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Worin liegt der Nutzen der Keimbestimmung?

Der Einsatz von Antibiotika zur nachhaltigen Bekämpfung einer Parodontitis setzt die Identifizierung der vorhandenen Bakterien voraus, da die einzelnen Arten gegen unterschiedliche Antibiotika empfindlich sind. Die Kenntnis der Leitkeime durch eine molekularbiologische Keimbestimmung ist demnach Grundvoraussetzung einer gezielten Behandlung und somit eines schnellen Behandlungserfolgs.

Die Kosten für die Identifizierung der Parodontitis-Leitkeime sind vergleichsweise gering, wenn sie den drohenden Ausgaben für frühzeitigen Zahnersatz und den Gefahren für die allgemeine Gesundheit gegenübergestellt werden.

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