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Parodontitisbehandlung

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Die Parodontitis (auch „Parodontose“) ist eine durch bakterielle Beläge ausgelöste chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Unbehandelt schädigt sie auch den Kieferknochen, wodurch es bei fortgeschrittener Erkrankung zu Zahnverlust kommen kann. Bei Erwachsenen ist Parodontitis heute der Hauptgrund für Zahnlücken!

Darüber hinaus kann eine Parodontitis die Allgemeingesundheit beinträchtigen: Untersuchungen beschreiben einen Zusammenhang zwischen Parodontitis mit dem Auftreten von Schlaganfall, Diabetes, Atemwegserkrankungen und einem erhöhten Risiko von Fehl- und Frühgeburten.

Aus allen diesen Gründen legen wir größten Wert auf eine Behandlung auf aktuellem Stand der Wissenschaft.

Besondere Fachkompetenz: Im Mai 2017 wurde Dr. Klien M.Sc., M.Sc. von der renommierten Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) der akademische Grad „Master of Science in Orale Implantologie und Parodontologie“ verliehen. Er verfügt somit in diesen zentralen Fachgebieten der Zahnmedizin über vertieftes Fachwissen.

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Parodontitis ist eine tückische Erkrankung, da sie bis zu einem fortgeschrittenen Stadium fast immer schmerzfrei verläuft. Deshalb ist ein frühzeitiges Erkennen besonders wichtig. Wir empfehlen Ihnen dazu regelmäßige Kontrolltermine.

Wird die Parodontitis frühzeitig erkannt und entsprechend früh behandelt, kann eine gravierende Schädigung des Zahnhalteapparates meist verhindert bzw. gestoppt werden.

Am Beginn stehen die Diagnostik mit der Messung der Zahnfleischtaschentiefen (Sondierung) sowie die Anfertigung von Röntgenaufnahmen. Anschließend wird ein Behandlungsplan erstellt. Um den Entzündungszustand des Zahnhalteapparates zu beseitigen, werden zuerst die Zähne von Plaque und Zahnstein befreit.

Im Unterschied zur Mundhygienesitzung gilt es anschließend, Ablagerungen unterhalb des Zahnfleisches mit speziellen Küretten und falls erforderlich mit einem modernen Pulverstrahlgerät zu entfernen.

Effizienter und sanfter: Um die Behandlung effizienter, schonender und für Sie angenehmer durchzuführen, setzen wir zusätzlich Ultraschall-Technik ein.

Bestimmte Bakterien in der Tiefe von Zahntaschen sind eng mit der Entstehung einer Parodontitis verbunden. Sie werden deshalb als „Leitkeime“ für diese Krankheit bezeichnet.

Mitunter ist es wichtig, diese mit Hilfe einer mikrobiologischen Keimbestimmung zu ermitteln. Die Kenntnis der Leitkeime ist Grundvoraussetzung einer gezielten Parodontitisbehandlung und somit eines schnellen Behandlungserfolgs.

Auch wegen des allgemeingesundheitlichen Risikos infolge der Infektionen durch aggressive Bakterien ist eine solche Keimbestimmung zu empfehlen.

Eine gute Mitarbeit des Patienten vorausgesetzt (vor allem in Form einer sorgfältige Zahnpflege mit Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen), kann heutzutage beinahe jede Parodontitis behandelt werden.

Um den Erfolg der Therapie langfristig zu erhalten, ist jedoch eine Kontrolle (Recall) mit regelmäßiger Mundhygienesitzung im Abstand von drei bis sechs Monaten notwendig – denn als chronische Erkrankung kann die Parodontitis auch nach der Behandlung immer wieder verstärkt auftreten.

Ausführliches zur Parodontitis (Symptome, Behandlung u.v.m.) erfahren Sie in unserem Patientenratgeber.